5 Gründe, wieso man öfter zu regionalen Produkten greifen sollte

5 Gründe, wieso man öfter zu regionalen Produkten greifen sollte

Es ist bequem: Man läuft in den Supermarkt, packt sich die Tomaten aus Spanien ein und bezahlt gar nicht mal so viel dafür. Deshalb wurden zum Beispiel 2018 über 14 Millionen Tonnen Obst und Gemüse nach Deutschland importiert – obwohl wir (fast) alles schon hier haben. Doch regional ist gut:

Wir sollten umdenken, denn vor allem der Transport per LKW oder Schiff verursacht Unmengen an CO2, was direkt schädlich für unsere Umwelt ist. Wir haben deshalb 5 entscheidene Gründe zusammengestellt, wieso du zukünftig öfters mal regional einkaufen solltest.

Grund 1: Regionalität schafft Identität

Viele von uns kennen den Unterschied: Entweder man trinkt die Discounter-Milch, die schon mehrere Hundert Kilometer gereist ist, nur damit wir ein paar Cent auf den Liter sparen können, oder wir genießen die Milch nachweißlich aus unserer Region oder kennen gar den Erzeuger. Auch isst man einen regionalen Apfel viel lieber als einen importierten aus der EU. Denn wir können uns mit dem Produkt identifizieren und wissen, wo’s herkommt.

Grund 2: Nachhaltige regionale Wirtschaft

Wenn wir zu regionalen Produkten greifen, unterstützen wir nicht nur z.B. den Bio-Laden vor Ort, sondern auch den Erzeuger vor Ort. Da meist mehr für den Produzenten übrig bleibt, kann er nachhaltiger wirtschaften und in eine bessere Zukunft investieren. Importware vom Discounter muss sich erstmal den Weg über viele Zwischenhändler und letztendlich den Großkonzern, den Supermarkt nämlich, bahnen.

Grund 3: Erhalt von Arbeitsplätzen

Viele Kleinbauern mussten in letzter Zeit ihren Betrieb aufgeben, da der Weltmarkt zu stark mit ihnen konkurrierte. Wenn wir bewusst regional konsumieren, bleibt die Lebensgrundlage der Kleinbauern erhalten und fairere Arbeitsbedingungen können geschaffen werden.

Grund 4: Fachkundliche Beratung

Wenn wir direkt vom Erzeuger oder direkt vor Ort beim regionalen Händler einkaufen, genießen wir meist eine viel bessere Beratung, da sie sich damit auskennen, was und wie sie ihre Ware produzieren. So können wir fundiertere Kaufentscheidungen treffen und werden nicht online von einem Algorithmus ausgetrickst.

Grund 5: Umweltschutz beginnt auch regional

Fridays for Future zeigt es selbst: Der Klimaschutz ist wichtiger denn je. Wenn wir weiter billig produziertes Fleisch aus Brasilien oder Kleidung aus Bangladesch beziehen, hat das katastrophale Auswirkungen hinsichtlich unserer aller Zukunft. Die Ökobilanz regional gehandelter Produkte ist meist viel besser als von Großproduzenten. Transport per Flugzeug oder Schiff resultiert in großen Mengen von ausgestoßenem CO2. Die kurzen Transportwege verringern das Verkehrsaufkommen auf den Straßen und somit die Lärmproduktion.

Doch entscheiden Sie selbst: Sie als Verbraucher haben es in der Hand, wie in Zukunft produziert wird. Jeder kann seinen Beitrag leisten, und als Hilfe zur richtigen Kaufentscheidung haben wir deshalb unsere Plattform Ober-Markt.de gegründet. Die Konsumenten aus den Landkreisen Weilheim-Schongau und Garmisch-Partenkirchen erhalten hier viele Informationen zu unseren zertifizierten Unternehmen aus der Region.

Wir haben uns mit unseren Partner-Unternehmen zusammengeschlossen, um den Klimaschutz und all den anderen Gründen, die in diesem Artikel genannt wurden, als oberstes Ziel anzustreben. Deshalb: #KaufRegional!

No Comments

Post A Comment

%d Bloggern gefällt das: